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„Auf dem Weg nach Emmaus“
Lukas
24,13–16.27–32
Am gleichen Tag waren
zwei von den Jüngern auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig
Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander über all das,
was sich ereignet hatte. Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten,
kam Jesus hinzu und ging mit ihnen. Doch sie waren wie mit Blindheit
geschlagen, so dass sie ihn nicht erkannten.
Und er legte ihnen
dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift
über ihn geschrieben steht. So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs
waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen, aber sie drängten ihn und
sagten: Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon
geneigt. Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben.
Und als er mit ihnen
bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab
es ihnen. Da gingen ihnen die Augen auf, und sie erkannten ihn; dann sahen
sie ihn nicht mehr.
Und sie sagten
zueinander: Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit
uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss? |