|
„Die
Leiden Christi“
Lukas 23, 33–43
Sie kamen zur
Schädelhöhe; dort kreuzigten sie ihn und die Verbrecher, den einen rechts
von ihm, den andern links. Jesus aber betete: Vater, vergib ihnen, denn sie
wissen nicht, was sie tun. Dann warfen sie das Los und verteilten seine
Kleider unter sich.
Die Leute standen
dabei und schauten zu; auch die führenden Männer des Volkes verlachten ihn
und sagten: Anderen hat er geholfen, nun soll er sich selbst helfen, wenn er
der erwählte Messias Gottes ist. Auch die Soldaten verspotteten ihn; sie
traten vor ihn hin, reichten ihm Essig und sagten: Wenn du der König der
Juden bist, dann hilf dir selbst! Über ihm war eine Tafel angebracht; auf
ihr stand: Das ist der König der Juden.
Einer der Verbrecher,
die neben ihm hingen, verhöhnte ihn: Bist du denn nicht der Messias? Dann
hilf dir selbst und auch uns! Der andere aber wies ihn zurecht und sagte:
Nicht einmal du fürchtest Gott? Dich hat doch das gleiche Urteil getroffen.
Uns geschieht recht, wir erhalten den Lohn für unsere Taten; dieser aber hat
nichts Unrechtes getan.
Dann sagte er: Jesus,
denk an mich, wenn du in dein Reich kommst. Jesus antwortete ihm: Amen, ich
sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies ein. |