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„Die Heilung
eines Blinden“
Johannes 9,1–7
Unterwegs sah Jesus
einen Mann, der seit seiner Geburt blind war. Da fragten ihn seine Jünger:
Rabbi, wer hat gesündigt? Er selbst? Ober haben seine Eltern gesündigt, so
dass er blind geboren wurde? Jesus antwortete: Weder er noch seine Eltern
haben gesündigt, sondern das Wirken Gottes soll an ihm offenbar werden. Wir
müssen, solange es Tag ist, die Werke dessen vollbringen, der mich gesandt
hat; es kommt die Nacht, in der niemand mehr etwas tun kann. Solange ich in
der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.
Als er dies gesagt
hatte, spuckte er auf die Erde; dann machte er mit dem Speichel einen Teig,
strich ihn dem Blinden auf die Augen und sagte zu ihm: Geh und wasch dich in
dem Teich Schiloach! Schiloach heißt übersetzt: Der Gesandte. Der Mann ging
fort und wusch sich. Und als er zurückkam, konnte er sehen. |