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„Die
Bergpredigt“
Matthäus
5,1–12.14–16
Als Jesus die vielen
Menschen sah, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger
traten zu ihm. Dann begann er zu reden und lehrte sie. Er sagte: Selig, die
arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig die Trauernden;
denn sie werden getröstet werden. Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie
werden das Land erben. Selig, die hungern und dürsten nach der
Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden. Selig die Barmherzigen; denn sie
werden Erbarmen finden. Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden
Gott schauen. Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes
genannt werden. Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn
ihnen gehört das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen
beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut
euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon
vor euch die Propheten verfolgt.
Ihr seid das Licht
der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen
bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber,
sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus. So
soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen
und euren Vater im Himmel preisen. |